Hiob
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Bogen ihn durchbohren.
25
Er zieht am Pfeile, und er
kommt aus dem Leibe hervor,
und das glänzende Eisen aus
seiner Galle: Schrecken kom-
men über ihn.
26
Eitel Finsternis ist aufges-
part für seine Schätze; ein
Feuer, das nicht angeblasen
ist, wird ihn fressen, wird ver-
zehren, was in seinem Zelte
übriggeblieben.
27
Der Himmel wird seine Un-
gerechtigkeit enthüllen, und die
Erde sich wider ihn erheben.
28
Der Ertrag seines Hauses
wird weggeführt werden, wird
zerrinnen am Tage seines Zor-
nes.
29
Das ist das Teil des gesetz-
losen Menschen von Gott und
das von Gott ihm zuges-
prochene Los.
21
kapitel
1
Und Hiob antwortete und
sprach:
2
Höret, höret meine Rede!
Und dies ersetze eure Tröstun-
gen.
3
Ertraget mich, und ich will
reden, und nachdem ich gere-
det habe, magst du spotten.
4
Richtet sich meine Klage an
einen Menschen? Oder warum
sollte ich nicht ungeduldig
sein?
5
Wendet euch zu mir und
entsetzet euch, und leget die
Hand auf den Mund!
6
Ja, wenn ich daran denke,
so bin ich bestürzt, und
Schauder erfaßt mein Fleisch.
7
Warum leben die Gesetzlo-
sen, werden alt, nehmen gar
an Macht zu?
8
Ihr Same steht fest vor ih-
nen, mit ihnen, und ihre
Sprößlinge vor ihren Augen.
9
Ihre Häuser haben Frieden,
ohne Furcht, und Gottes Rute
ist nicht über ihnen.
10
Sein Stier belegt und bef-
ruchtet sicher, seine Kuh kalbt
und wirft nicht fehl.
11
Ihre Buben schicken sie aus
gleich einer Herde, und ihre
Knaben hüpfen umher.
12
Sie erheben die Stimme bei
Tamburin und Laute und sind
fröhlich beim Klange der
Schalmei.
13
In Wohlfahrt verbringen sie
ihre Tage, und in einem Au-
genblick sinken sie in den