Jesaja
1471 
15
Du hast die Nation ver-
mehrt, Jehova, du hast die Na-
tion vermehrt, du hast dich
verherrlicht; du hast hinausge-
rückt alle Grenzen des Landes.
16
Jehova, in der Bedrängnis
haben sie dich gesucht; als
deine Züchtigung sie traf, fleh-
ten sie mit flüsterndem Gebet.
17
Wie eine Schwangere, die,
dem Gebären nahe, sich windet
und schreit in ihren Wehen: al-
so sind wir gewesen, Jehova,
fern von deinem Angesicht.
18
Wir gingen schwanger, wir
wanden uns; es war, als ob wir
Wind geboren hätten: Rettung
verschafften wir dem Lande
nicht, und die Bewohner des
Erdkreises sind nicht gefallen.
19
Deine Toten werden aufle-
ben, meine Leichen wieder ers-
tehen. Wachet auf und jubelt,
die ihr im Staube lieget! Denn
ein Tau des Lichtes ist dein
Tau; und die Erde wird die
Schatten auswerfen.
20
Geh hin, mein Volk, tritt ein
in deine Gemächer und
schließe deine Tür hinter dir
zu; verbirg dich einen kleinen
Augenblick, bis der Zorn vorü-
bergehe!
21
Denn siehe, Jehova tritt
hervor aus seiner Stätte, um
die Ungerechtigkeit der Bewoh-
ner der Erde an ihnen heim-
zusuchen; und die Erde enthüllt
ihr Blut und bedeckt nicht län-
ger ihre Ermordeten.
27
kapitel
1
An jenem Tage wird Jehova
mit seinem Schwerte, dem har-
ten und großen und starken,
heimsuchen den Leviathan, die
flüchtige Schlange, und den
Leviathan, die gewundene
Schlange, und wird das Unge-
heuer töten, welches im Meere
ist.
2
An jenem Tage wird man
singen: Ein Weinberg feurigen
Weines! Besinget ihn!
3
Ich, Jehova, behüte ihn, be-
wässere ihn alle Augenblicke;
daß nichts ihn heimsuche, be-
hüte ich ihn Nacht und Tag.
4
Grimm habe ich nicht. O hät-
te ich Dornen und Disteln vor
mir, im Kriege würde ich auf
sie losschreiten, sie verbrennen
allzumal!
5
Oder man müßte meinen
Schutz ergreifen, Frieden mit