Jesaja
1495 
darin das Leben meines Geis-
tes. Und du machst mich ge-
sund und erhältst mich am Le-
ben.
17
Siehe, zum Heile ward mir
bitteres Leid: Du, du zogest
liebevoll meine Seele aus der
Vernichtung Grube; denn alle
meine Sünden hast du hinter
deinen Rücken geworfen.
18
Denn nicht der Scheol
preist dich, der Tod lobsingt
dir nicht; die in die Grube hi-
nabgefahren sind, harren nicht
auf deine Treue.
19
Der Lebende, der Lebende,
der preist dich, wie ich heute:
der Vater gibt den Kindern
Kunde von deiner Treue.
20
Jehova war bereit, mich zu
retten; und wir wollen mein
Saitenspiel rühren alle Tage
unseres Lebens im Hause Je-
hovas.
21
Und Jesaja sagte, daß man
einen Feigenkuchen als Pflaster
nehmen und ihn auf das Ge-
schwür legen solle, damit er
genese.
22
Und Hiskia sprach: Welches
ist das Zeichen, daß ich in das
Haus Jehovas hinaufgehen
werde?
39
kapitel
1
Zu jener Zeit sandte Mero-
dak-Baladan, der Sohn Bala-
dans, der König von Babel,
Brief und Geschenk an Hiskia;
denn er hatte gehört, daß er
krank gewesen und wieder ge-
sund geworden war.
2
Und Hiskia freute sich über
sie und zeigte ihnen sein
Schatzhaus: Das Silber und das
Gold und die Gewürze und das
köstliche Öl; und sein ganzes
Zeughaus, und alles, was sich
in seinen Schätzen vorfand; es
war nichts in seinem Hause
und in seiner ganzen Herr-
schaft, das Hiskia ihnen nicht
gezeigt hätte.
3
Da kam Jesaja, der Prophet,
zum König Hiskia und sprach
zu ihm: Was haben diese Män-
ner gesagt? Und woher sind
sie zu dir gekommen? Und
Hiskia sprach: Aus fernem Lan-
de sind sie zu mir gekommen,
von Babel.
4
Und er sprach: Was haben
sie in deinem Hause gesehen?
Und Hiskia sprach: Sie haben
alles gesehen, was in meinem
Hause ist; es gibt nichts in