Jeremia
1637 
Der König von Babel wird ge-
wißlich kommen und dieses
Land verderben und Menschen
und Vieh daraus vertilgen? "
30
Darum spricht Jehova also
über Jojakim, den König von
Juda: Er wird niemand haben,
der auf dem Throne Davids
sitze; und sein Leichnam wird
hingeworfen sein der Hitze bei
Tage und der Kälte bei Nacht.
31
Und ich will an ihm und an
seinem Samen und an seinen
Knechten ihre Missetat heim-
suchen, und will über sie und
über die Bewohner von Jerusa-
lem und über die Männer von
Juda all das Unglück bringen,
welches ich über sie geredet
habe; aber sie haben nicht ge-
hört.
32
Und Jeremia nahm eine
andere Rolle und gab sie Ba-
ruk, dem Sohne Nerijas, dem
Schreiber. Und er schrieb da-
rauf aus dem Munde Jeremias
alle Worte des Buches, welche
Jojakim, der König von Juda,
im Feuer verbrannt hatte. Und
es wurden noch viele Worte
gleichen Inhalts hinzugefügt.
37
kapitel
1
Und Zedekia, der Sohn Josi-
as, welchen Nebukadrezar, der
König von Babel, zum König
gemacht hatte im Lande Juda,
regierte als König an der Stelle
Konjas, des Sohnes Jojakims.
2
Und weder er, noch seine
Knechte, noch das Volk des
Landes hörten auf die Worte
Jehovas, welche er durch Je-
remia, den Propheten, geredet
hatte.
3
Und der König Zedekia
sandte Jehukal, den Sohn
Schelemjas, und Zephanja, den
Sohn Maasejas, den Priester,
zu dem Propheten Jeremia und
ließ ihm sagen: Bete doch für
uns zu Jehova, unserem Gott!
4
Und Jeremia ging ein und
aus inmitten des Volkes, und
man hatte ihn noch nicht ins
Gefängnis gesetzt.
5
Und das Heer des Pharao
war aus Ägypten ausgezogen;
und die Chaldäer, welche Jeru-
salem belagerten, hatten die
Kunde von ihnen vernommen
und waren von Jerusalem ab-
gezogen.
6
Und das Wort Jehovas ge-