2
Mose
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seiner Magd ausschlägt, so soll
er ihn frei entlassen um seinen
Zahn.
28
Und wenn ein Ochse einen
Mann oder ein Weib stößt, daß
sie sterben, so soll der Ochse
gewißlich gesteinigt, und sein
Fleisch soll nicht gegessen
werden; aber der Besitzer des
Ochsen soll schuldlos sein.
29
Wenn aber der Ochse vor-
dem stößig war, und sein Be-
sitzer ist gewarnt worden, und
er hat ihn nicht verwahrt, und
er tötet einen Mann oder ein
Weib, so soll der Ochse ges-
teinigt, und auch sein Besitzer
soll getötet werden.
30
Wenn ihm eine Sühne au-
ferlegt wird, so soll er das Lö-
segeld seines Lebens geben
nach allem, was ihm auferlegt
wird.
31
Mag er einen Sohn stoßen
oder eine Tochter stoßen, so
soll ihm nach diesem Rechte
getan werden.
32
Wenn der Ochse einen
Knecht stößt oder eine Magd,
so soll sein Besitzer ihrem
Herrn dreißig Silbersekel geben,
und der Ochse soll gesteinigt
werden.
33
Und wenn jemand eine
Grube öffnet, oder wenn je-
mand eine Grube gräbt und sie
nicht zudeckt, und es fällt ein
Ochse oder ein Esel hinein,
34
so soll es der Besitzer der
Grube erstatten: Geld soll er
dem Besitzer desselben zahlen,
und das tote Tier soll ihm ge-
hören.
35
Und wenn jemandes Ochse
den Ochsen seines Nächsten
stößt, daß er stirbt, so sollen
sie den lebenden Ochsen ver-
kaufen und den Erlös teilen,
und auch den toten sollen sie
teilen.
36
Ist es aber bekannt gewe-
sen, daß der Ochse vordem
stößig war, und sein Besitzer
hat ihn nicht verwahrt, so soll
er gewißlich Ochsen für Och-
sen erstatten, und der tote soll
ihm gehören.
22
kapitel
1
Wenn jemand einen Ochsen
stiehlt oder ein Stück Kleinvieh,
und schlachtet es oder ver-
kauft es, so soll er fünf Och-
sen erstatten für den Ochsen
und vier Stück Kleinvieh für