Habakuk
1915 
den Elenden im Verborgenen
zu verschlingen.
15
Du betratest das Meer mit
deinen Rossen, den Schwall
großer Wasser.
16
Ich vernahm es, und es zit-
terte mein Leib; bei der Stim-
me bebten meine Lippen;
Morschheit drang in meine Ge-
beine, und wo ich stand, erzit-
terte ich: der ich ruhen werde
am Tage der Drangsal, wenn
derjenige gegen das Volk he-
ranzieht, der es angreifen wird.
17
Denn der Feigenbaum wird
nicht blühen, und kein Ertrag
wird an den Reben sein; und
es trügt die Frucht des Oliven-
baumes, und die Getreidefelder
tragen keine Speise; aus der
Hürde ist verschwunden das
Kleinvieh, und kein Rind ist in
den Ställen.
18
Ich aber, ich will in Jehova
frohlocken, will jubeln in dem
Gott meines Heils.
19
Jehova, der Herr, ist meine
Kraft, und macht meine Füße
denen der Hindinnen gleich
und läßt mich einherschreiten
auf meinen Höhen. Dem Vor-
sänger, mit meinem Saitenspiel!
Zephanja
1
kapitel
1
Das Wort Jehovas, welches
zu Zephanja geschah, dem
Sohne Kuschis, des Sohnes
Gedaljas, des Sohnes Amarjas,
des Sohnes Hiskijas, in den
Tagen Josias, des Sohnes
Amons, des Königs von Juda.
2
Ich werde alles von der
Fläche des Erdbodens gänzlich
wegraffen, spricht Jehova;
3
ich werde Menschen und
Vieh wegraffen, ich werde weg-
raffen die Vögel des Himmels
und die Fische des Meeres,
und die Ärgernisse samt den
Gesetzlosen; und ich werde die
Menschen ausrotten von der
Fläche des Erdbodens, spricht
Jehova.
4
Und ich werde meine Hand
ausstrecken wider Juda und
wider alle Bewohner von Jeru-