1.
Korinther
2349 
tet Gott; tut den Bösen von
euch selbst hinaus.
6
kapitel
1
Darf jemand unter euch, der
eine Sache wider den anderen
hat, rechten vor den Ungerech-
ten und nicht vor den Heiligen?
2
Oder wisset ihr nicht, daß
die Heiligen die Welt richten
werden? Und wenn durch euch
die Welt gerichtet wird, seid ihr
unwürdig, über die geringsten
Dinge zu richten?
3
Wisset ihr nicht, daß wir En-
gel richten werden? geschweige
denn Dinge dieses Lebens.
4
Wenn ihr nun über Dinge
dieses Lebens zu richten habt,
so setzet diese dazu, die ge-
ring geachtet sind in der Ver-
sammlung.
5
Zur Beschämung sage ich's
euch. Also nicht ein Weiser ist
unter euch, auch nicht einer,
der zwischen seinen Brüdern
zu entscheiden vermag?
6
sondern es rechtet Bruder
mit Bruder, und das vor Ung-
läubigen!
7
Es ist nun schon überhaupt
ein Fehler an euch, daß ihr
Rechtshändel miteinander habt.
Warum laßt ihr euch nicht lie-
ber unrecht tun? Warum laßt
ihr euch nicht lieber übervortei-
len?
8
Aber ihr tut unrecht und
übervorteilt, und das Brüder!
9
Oder wisset ihr nicht, daß
Ungerechte das Reich Gottes
nicht ererben werden? Irret
euch nicht! Weder Hurer, noch
Götzendiener, noch Ehebrecher,
noch Weichlinge, noch Knaben-
schänder,
10
noch Diebe, noch Habsüch-
tige, noch Trunkenbolde, noch
Schmäher, noch Räuber werden
das Reich Gottes ererben.
11
Und solches sind euer et-
liche gewesen; aber ihr seid
abgewaschen, aber ihr seid ge-
heiligt, aber ihr seid gerechtfer-
tigt worden in dem Namen des
Herrn Jesus und durch den
Geist unseres Gottes.
12
Alles ist mir erlaubt, aber
nicht alles ist nützlich. Alles ist
mir erlaubt, aber ich will mich
von keinem überwältigen las-
sen.
13
Die Speisen für den Bauch,
und der Bauch für die Speisen;
Gott aber wird sowohl diesen