1.
Korinther
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dem Manne gefallen möge.
35
Dies aber sage ich zu eu-
rem eigenen Nutzen, nicht auf
daß ich euch eine Schlinge
überwerfe, sondern zur Woh-
lanständigkeit und zu ungeteil-
tem Anhangen an dem Herrn.
36
Wenn aber jemand denkt,
er handle ungeziemend mit
seiner Jungfrauschaft, wenn er
über die Jahre der Blüte hi-
nausgeht, und es muß also ge-
schehen, so tue er, was er will;
er sündigt nicht: sie mögen
heiraten.
37
Wer aber im Herzen fests-
teht und keine Not, sondern
Gewalt hat über seinen eigenen
Willen und dies in seinem Her-
zen beschlossen hat, seine
Jungfrauschaft zu bewahren,
der tut wohl.
38
Also, wer heiratet, tut wohl,
und wer nicht heiratet, tut bes-
ser.
39
Ein Weib ist gebunden, so
lange Zeit ihr Mann lebt; wenn
aber der Mann entschlafen ist,
so ist sie frei, sich zu verheira-
ten, an wen sie will, nur im
Herrn.
40
Glückseliger ist sie aber,
wenn sie also bleibt, nach
meiner Meinung; ich denke
aber, daß auch ich Gottes
Geist habe. kapitel
8
kapitel
1
Was aber die Götzenopfer
betrifft, so wissen wir (denn wir
alle haben Erkenntnis; die Er-
kenntnis bläht auf, die Liebe
aber erbaut.
2
Wenn jemand sich dünkt, er
erkenne etwas, so hat er noch
nicht erkannt, wie man erken-
nen soll;
3
wenn aber jemand Gott liebt,
der ist von ihm erkannt)
4
was nun das Essen der Göt-
zenopfer betrifft, so wissen wir,
daß ein Götzenbild nichts ist in
der Welt, und daß kein anderer
Gott ist, als nur einer.
5
Denn wenn es anders solche
gibt, die Götter genannt wer-
den, sei es im Himmel oder
auf Erden (wie es ja viele Göt-
ter und viele Herren gibt),
6
so ist doch für uns ein Gott,
der Vater, von welchem alle
Dinge sind, und wir für ihn,
und ein Herr, Jesus Christus,
durch welchen alle Dinge sind,
und wir durch ihn.