2.
Korinther
2390 
von den Nationen, in Gefahren
in der Stadt, in Gefahren in
der Wüste, in Gefahren auf
dem Meere, in Gefahren unter
falschen Brüdern;
27
in Arbeit und Mühe, in
Wachen oft, in Hunger und
Durst, in Fasten oft, in Kälte
und Blöße;
28
außer dem, was außerge-
wöhnlich ist, noch das, was
täglich auf mich andringt: die
Sorge um alle Versammlungen.
29
Wer ist schwach, und ich
bin nicht schwach? Wer wird
geärgert, und ich brenne nicht?
30
Wenn es gerühmt sein muß,
so will ich mich dessen rüh-
men, was meine Schwachheit
betrifft.
31
Der Gott und Vater des
Herrn Jesus, der gepriesen ist
in Ewigkeit, weiß, daß ich nicht
lüge.
32
In Damaskus verwahrte der
Landpfleger des Königs Aretas
die Stadt der Damascener, in-
dem er mich greifen wollte,
33
und ich wurde durch ein
Fenster in einem Korbe an der
Mauer hinabgelassen und ent-
rann seinen Händen.
12
kapitel
1
Zu rühmen nützt mir wahrlich
nicht; denn ich will auf Gesich-
te und Offenbarungen des
Herrn kommen.
2
Ich kenne einen Menschen in
Christo, vor vierzehn Jahren
(
ob im Leibe, weiß ich nicht,
oder außer dem Leibe, weiß
ich nicht; Gott weiß es), einen
Menschen, der entrückt wurde
bis in den dritten Himmel.
3
Und ich kenne einen solchen
Menschen (ob im Leibe oder
außer dem Leibe, weiß ich
nicht; Gott weiß es),
4
daß er in das Paradies ent-
rückt wurde und unaussprech-
liche Worte hörte, welche der
Mensch nicht sagen darf.
5
Über einen solchen werde
ich mich rühmen; über mich
selbst aber werde ich mich
nicht rühmen, es sei denn
meiner Schwachheiten.
6
Denn wenn ich mich rühmen
will, werde ich nicht töricht
sein, denn ich werde die
Wahrheit sagen. Ich enthalte
mich aber dessen, auf daß
nicht jemand höher von mir
denke, als was er an mir sieht,