Hebräer
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das besser redet als Abel.
25
Sehet zu, daß ihr den nicht
abweiset, der da redet! Denn
wenn jene nicht entgingen, die
den abwiesen, der auf Erden
die göttlichen Aussprüche gab:
wieviel mehr wir nicht, wenn wir
uns von dem abwenden, der
von den Himmeln her redet!
26
Dessen Stimme damals die
Erde erschütterte; jetzt aber
hat er verheißen und gesagt:
Noch einmal werde ich nicht
allein die Erde bewegen, son-
dern auch den Himmel.”
27
Aber das”noch einmal" deu-
tet die Verwandlung der Dinge
an, die erschüttert werden als
solche, die gemacht sind, auf
daß die, welche nicht erschüt-
tert werden, bleiben.
28
Deshalb, da wir ein uner-
schütterliches Reich empfangen,
laßt uns Gnade haben, durch
welche wir Gott wohlgefällig
dienen mögen mit Frömmigkeit
und Furcht.
29 ”
Denn auch unser Gott ist
ein verzehrendes Feuer.”
13
kapitel
1
Die Bruderliebe bleibe.
2
Der Gastfreundschaft verges-
set nicht, denn durch dieselbe
haben etliche ohne ihr Wissen
Engel beherbergt.
3
Gedenket der Gefangenen,
als Mitgefangene; derer, die
Ungemach leiden, als solche,
die auch selbst im Leibe sind.
4
Die Ehe sei geehrt in allem,
und das Bett unbefleckt; Hurer
aber und Ehebrecher wird Gott
richten.
5
Der Wandel sei ohne Gel-
dliebe; begnüget euch mit dem,
was vorhanden ist, denn er hat
gesagt: ”Ich will dich nicht ver-
säumen, noch dich verlassen";
6
so daß wir kühn sagen mö-
gen: ”Der Herr ist mein Helfer,
und ich will mich nicht fürch-
ten; was wird mir ein Mensch
tun?”
7
Gedenket eurer Führer, die
das Wort Gottes zu euch gere-
det haben, und, den Ausgang
ihres Wandels anschauend,
ahmet ihren Glauben nach.
8
Jesus Christus ist derselbe
gestern und heute und in
Ewigkeit.
9
Laßt euch nicht fortreißen
durch mancherlei und fremde
Lehren; denn es ist gut, daß