1
Könige
766 
2
kapitel
1
Als nun die Tage Davids he-
rannahten, daß er sterben soll-
te, gebot er seinem Sohne Sa-
lomo und sprach:
2
Ich gehe den Weg der gan-
zen Erde; so sei stark und sei
ein Mann;
3
und warte der Hut Jehovas,
deines Gottes, daß du auf sei-
nen Wegen wandelst, indem du
seine Satzungen, seine Gebote
und seine Rechte und seine
Zeugnisse beobachtest, wie
geschrieben ist in dem Gesetz
Moses; auf daß es dir gelinge
in allem, was du tust, und übe-
rall, wohin du dich wendest;
4
auf daß Jehova sein Wort
aufrecht halte, das er über
mich geredet hat, indem er
sprach: Wenn deine Söhne auf
ihren Weg achthaben, so daß
sie vor mir wandeln in Wahr-
heit, mit ihrem ganzen Herzen
und mit ihrer ganzen Seele, so
soll es, sprach er, dir nicht an
einem Manne fehlen auf dem
Throne Israels.
5
Und du weißt ja auch, was
mir Joab getan hat, der Sohn
der Zeruja, was er den zwei
Heerobersten Israels, Abner,
dem Sohne Ners, und Amasa,
dem Sohne Jethers, getan hat,
indem er sie ermordete und
Kriegsblut im Frieden vergoß,
so daß er Kriegsblut an seinen
Gürtel gebracht hat, der um
seine Lenden war, und an sei-
ne Schuhe, die an seinen
Füßen waren.
6
So handle nun nach deiner
Weisheit, und laß sein graues
Haar nicht in Frieden in den
Scheol hinabfahren.
7
Aber an den Söhnen Barsil-
lais, des Gileaditers, sollst du
Güte erweisen, und sie sollen
unter denen sein, die an dei-
nem Tische essen; denn also
sind sie mir entgegengekom-
men, als ich vor deinem Bruder
Absalom floh.
8
Und siehe, bei dir ist Simei,
der Sohn Geras, der Benja-
miniter, von Bachurim; und sel-
biger fluchte mir mit heftigem
Fluche an dem Tage, da ich
nach Machanaim ging. Aber er
kam herab, mir entgegen, an
den Jordan, und ich schwur
ihm bei Jehova und sprach:
Wenn ich dich mit dem
Schwerte töte!