1
Könige
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unkenntlich, indem er den
Kopfbund über seine Augen
zog.
39
Und es geschah, als der
König vorbeiging, da schrie er
den König an und sprach: Dein
Knecht war mitten in den Streit
gezogen, und siehe, da wandte
sich ein Mann herzu und
brachte einen Mann zu mir und
sprach: Bewache diesen Mann;
wenn er irgend vermißt wird,
so soll dein Leben statt seines
Lebens sein, oder du sollst ein
Talent Silber darwägen.
40
Und es geschah, während
dein Knecht hier und dort zu
tun hatte, da war er fort. Und
der König von Israel sprach zu
ihm: Also ist dein Urteil, du
selbst hast entschieden.
41
Da tat er eilends den Kopf-
bund von seinen Augen, und
der König von Israel erkannte
ihn, daß er von den Propheten
war.
42
Und er sprach zu ihm: So
spricht Jehova: Weil du den
Mann, den ich verbannt habe,
aus der Hand entlassen hast,
so soll dein Leben statt seines
Lebens sein und dein Volk
statt seines Volkes!
43
Und der König von Israel
ging nach seinem Hause,
mißmutig und zornig, und kam
nach Samaria.
21
kapitel
1
Und es geschah nach diesen
Dingen: Naboth, der Jisreeliter,
hatte einen Weinberg, der zu
Jisreel war, neben dem Palaste
Ahabs, des Königs von Sama-
ria.
2
Und Ahab redete zu Naboth
und sprach: Gib mir deinen
Weinberg, daß er mein Kraut-
garten werde, denn er ist nahe
bei meinem Hause; und ich will
dir statt seiner einen besseren
Weinberg geben; oder wenn es
gut ist in deinen Augen, will
ich dir Geld geben, im Werte
desselben.
3
Aber Naboth sprach zu
Ahab: Das lasse Jehova fern
von mir sein, daß ich dir das
Erbe meiner Väter geben sollte!
4
Und Ahab kam in sein Haus,
mißmutig und zornig über das
Wort, das Naboth, der Jisreeli-
ter, zu ihm geredet hatte, in-
dem er sprach: Ich will dir das
Erbe meiner Väter nicht geben.